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Kakao: Mehr als nur ein Genussmittel.

Von der Götterfrucht zum Superfood.

Wenn es draußen klirrend kalt ist, machen Sie es sich bestimmt auch gerne zu Hause mit einer heißen Schokolade bequem. Kakao als süßes, wohltuendes Getränk kennt und liebt fast jeder. Doch nicht jeder weiß, welches Potenzial tatsächlich in dem seit Jahrhunderten hochgehandelten Rohstoff Kakao steckt. Denn dieser ist nicht gleichzusetzen mit Schokolade und damit nicht automatisch ungesund. Erfahren Sie mehr über die Vielseitigkeit der tropischen Kakaobohne und deren Wirkungskraft.

Die Superfrucht aus den Tropen.

Wenn Sie an Kakao denken, denken Sie dann an eine Bohne? Wahrscheinlich tun dies die wenigsten hierzulande. In Mittel- und Südamerika dürfte das anders sein, denn dort liegt der Ursprung der dunklen Bohne, die aus der Kakaofrucht des Kakaobaumes gewonnen wird. Bereits die Azteken und Maya schätzten den Geschmack der rohen Kakaobohnen und wussten um deren belebende Wirkung.

Wussten Sie, dass die Azteken die Kakaobohne so schätzten, dass diese sogar als Währung eingesetzt wurde und auch bei religiösen Ritualen Verwendung fand?

Im unbehandelten, natürlichen Zustand enthält Kakao eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralstoffen, ungesättigten Fettsäuren und Ballaststoffen. Auch Flavonoide sind enthalten. Diese helfen, den Cholesterinspiegel zu senken und damit effektiv vor Arterienverkalkung und Herzkreislauferkrankungen zu schützen. Roher Kakao steht Superfood wie Chia oder Acai somit in nichts nach.

Balsam für die Seele.

Kakao

Grundsätzlich gilt: Je ursprünglicher Kakao ist, desto mehr der gesunden Inhaltsstoffe lassen sich beim Konsum aufnehmen. Greifen Sie deshalb gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit nicht zu häufig zur Milchschokolade, sondern eben auch einmal zu einer dunklen Tafel mit besonders hohem Kakaoanteil. Das schmeckt und wirkt sich außerdem positiv auf ihre Stimmung aus. Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass der Verzehr von Kakao den Serotoninspiegel in Körper erhöht sowie die Ausschüttung von Endorphinen unterstützt. Beides macht sich durch ein behagliches, wohliges  Körpergefühl und einen deutlichen Energieschub bemerkbar.

Integrieren Sie Kakao in Ihren Speiseplan.

Egal ob als Bohne, Nibs oder Pulver: Nicht raffinierter Kakao lässt sich gut in Ihren Speiseplan integrieren.

Kakao Nibs sind kleine Stückchen des getrockneten und zerbrochenen Kerns der Kakaobohne. Sie eignen sich zum Verfeinern von Müsli, Gebäck und Smoothies.

Probieren Sie doch beispielsweise, einen gesunden Schoko-Smoothie selbst herzustellen: Dafür ist die Milch der Wahl Kokosmilch. Hier müssen Sie keinen extra Süßstoff hinzuzufügen, da sie seine natürliche Süße hat und schön cremig ist. Die Herstellung der Kokosmilch mit dem Panasonic Slow Juicer ist sehr einfach und geht schnell:

  • Zerkleinerte Kokosnuss 15 Minuten in ausreichend warmem Wasser einweichen.
  • Wasser abgießen und Kokosnuss abspülen.
  • Geben Sie sie 800 ml Wasser und eine Prise Salz in eine Schüssel.
  • Langsam die eingeweichte Kokosnuss in den Slow Juicer geben.
  • Für den besonderen Geschmack: Entölten Backkakao hinzugeben.
  • Dann in eine Glasflasche geben und drei bis vier Tage im Kühlschrank aufbewahren.
  • Vor dem Servieren gut schütteln.

Kakao

Auf diese Weise können Sie direkt nach der problemlosen Zubereitung einen herrlich frischen Smoothie genießen, um den Sie bestimmt auch die Azteken beneidet hätten.