Rezepte

Food-Pairing: Die Datingplattform für Bier und Rezepte.

Asiatische Küche trifft kreative Braukunst. Mit Rezepten der Panasonic-Star Köche.

Das Passende Bier zum richtigen Essen

Kochen mit korrespondierenden Weinen? Kennen wir. Warum nicht einmal Neues wagen und den Gästen zum Dinner ein ausgefeiltes, perfekt aufeinander abgestimmtes Bier reichen.

Aus der Vielfalt schöpfen.

Der Markt an hopfenhaltigen Getränken ist reich, Mikrobrauereien und ihre handgebrauten Produkte erleben im Zuge des Craftbeer Booms eine Renaissance. 1388 Brauereien gibt es laut dem Deutschen Brauer Bund e.V. derzeit in Deutschland. Tendenz steigend. Der Trend geht zu ungewöhnlichen, aromaintensiven Bieren mit überraschenden Geschmacksnoten. Das liegt an neuen Hopfensorten und den speziellen Gewürzen als zusätzliche Komponente in der Bierrezeptur. Doch welches Bier passt zu welchen Speisen?

Bier passt zu jedem Essen. Das Geheimnis ist die richtige Verpaarung.

Biere und Speisen sollen sich ergänzen, nicht konkurrieren.

Generell gilt: Bier ist ein optimaler Begleiter für alle Speisen. So lange die Dramaturgie stimmt. Es empfiehlt sich, mit einem leichten Bier in das Menü zu starten. Beispiel: Zu unserer Paprika-Suppe mit Ruccola munden am besten helle Biere wie ein mildes Lager, ein Weizen oder ein Exportbier.

Cremige Paprikasuppe aus der Mikrowelle

Feine Aromen mögen fruchtiges Bier. Voluminös und herzhaft harmonieren.

Je würziger das Gericht, desto kräftiger darf auch das Bier sein. Doch es gibt Besonderheiten.  Ist der Hauptgang ein Fischgericht, raten wir von einem Pils als begleitendes Getränk ab. Die Gerbstoffe, die vermehrt in hopfenbetonten Bieren wie Pils enthalten sind, harmonieren nicht mit allen Fischfetten. Die Folge ist ein metallischen Beigeschmack. Wir empfehlen bei Fischgerichten ein fruchtiges Pale Ale oder auch das leichtere Kölsch. Dieses passt vor allem zu gebratenen Fischen wie Zander oder Wolfsbarsch. Auch dunkle Rauch- oder Lagerbiere eignen sich, wenn der Fisch stark gewürzt ist. Ein Lachs mit Teriyaki kann kann sich geschmacklich gegenüber voluminöseren, dunklen Bieren durchaus behaupten. Das Rezept stammt übrigens aus dem japanischen Kochbuch, das Panasonic in Zusammenarbeit mit namhaften asiatischen Köchen wie Kaoru Iriyama kreiert hat.

 

Der edle Abschluss: Ein Dessertbier, das in der Flasche gereift ist.

Dessertbier statt Trockenbeerenauslese.

Das Bier, so eine Faustregel, darf immer einen Trick süßer sein als das Dessert. Dann ergibt beides zusammen die perfekte Nachspeise.  Zum fruchtig-frischen Frozen Joghurt mit Heidelbeeren aus dem Panasonic Slow Juicer empfehlen wir ein Dessertbier, das in der Flasche gereift ist. Das Cassissona von Braufactum ist eines dieser seltenen Biere. Die Gärung in der Flasche ist eine Technik, die vor allem in der Champagner-Produktion eingesetzt wird. Die Biere erhalten auf diese Weise einen sehr aromatischen Geschmack, da Früchte wie schwarze Johannisbeeren von Anfang an mit reifen. Wer es experimenteller mag: Inzwischen gibt es sogar schon Biere mit Schoko- oder Waldmeister-Geschmacksnote. Das ist nichts für jeden Gaumen. Aber Foodpairing mit Bier verlangt schon eine gewisse Experimentierfreudigkeit.

Wir wünschen: Guten Appetit und Prost!