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Queen: Die unbestrittenen Champions der musikalischen Vielfalt.

Eine der einflussreichsten Bands aller Zeiten.

Queen: Die unbestrittenen Champions der musikalischen Vielfalt.

Am 05. September 1946 wird auf Sansibar ein Junge namens Farrokh Bulsara geboren. Im Alter von 17 Jahren flüchtet er nach London und besucht unter anderem das Ealing College of Art. In dieser Zeit lernt er den Gitarristen Brian May und den Schlagzeuger Roger Taylor kennen, die bei der Londoner College-Band Smile spielen. Er überzeugt sie, den geradlinigen Rock der Sechziger hinter sich zu lassen und stattdessen etwas Neues auszuprobieren: eine glamouröse Mischung aus Rock und Operette. Die drei machen sich gleich ans Werk und Bulsara nennt sich fortan nur noch Freddie Mercury. Schließlich lernen sie den Bassisten John Deacon kennen und es entsteht eine legendäre Band, deren Formation sich bis zum Tode Mercurys nicht mehr ändert: Queen.

Die ersten Jahre.

Queen fangen schnell an eigene Kompositionen zu erstellen und machen mit ihren Liveshows auf sich aufmerksam. So dauert es nicht lange, bis Musik-Produzent Robin Cable die Band zu Studio-Aufnahmen einlädt. Mit ihrem ersten Album „Queen“ bleibt der große Erfolg zwar zunächst aus, doch können sie als Vorgruppe der beliebten britischen Band Mott the Hoople auf Tournee durch Großbritannien gehen. Anschließend veröffentlichen sie ihr zweites Album „Queen 2“ und platzieren sich damit auf Rang fünf der britischen Charts. Nach ihrer folgenden ersten Tournee als Headliner erscheint mit „Killer Queen“ schließlich die Vorab-Single ihres dritten Albums. Mit diesem Song gelingt es Queen zum ersten Mal ihren Stil aus Rock und Operette erfolgreich auszudrücken und so einen internationalen Hit zu landen.

Nummer eins und internationaler Erfolg.

1975 gelingt Queen schließlich der große Durchbruch mit der Single „Bohemian Rhapsody“. Der von Freddie Mercury geschriebene Song unterscheidet sich mit einer Länge von fast 6 Minuten und einem ungewöhnlichen musikalischen Aufbau von allen anderen Singles dieser Zeit und wird dadurch schnell zu einem Riesenerfolg. Mit „Bohemian Rhapsody“ beweisen Queen ihre einzigartige Fähigkeit, verschiedene Musikstile kreativ zu vereinen. Gleichzeitig läuten sie mit dem, extra zur Single produzierten, Kurzfilm auch die Ära der Musik-Videos ein. Der Erfolg von „Bohemian Rhapsody“ wirkt sich im Folgenden auch auf das zugehörige Album „A Night at the Opera“ aus. Es stürmt als erstes Queen-Album die Spitze der britischen Charts und wird in den USA drei mal mit Platin ausgezeichnet. Damit legen Queen den Grundstein für ihren internationalen Erfolg und veröffentlichen in den folgenden Jahren eine Reihe von kommerziell erfolgreichen und bei Fans und Musikkritikern gleichermaßen beliebten Alben.

In dieser Schaffensperiode können sie 1977 mit dem Album „News of the World“ einen der wichtigsten Meilensteine ihrer Karriere setzen. Das deutlich rauer als die Vorgänger gehaltene Album enthält mit „We will rock you“ und „We are the Champions“ zwei der erfolgreichsten Queen-Songs aller Zeiten. Die Stücke avancieren schnell zu wahren Hymen und sind auch heute noch aus Sportstadien und Großveranstaltungen überall auf der Welt nicht wegzudenken.

Queen im Wandel.

Nach dieser kommerziell erfolgreichen Phase durchlaufen Queen ab 1980 musikalisch und auch äußerlich einen Wandel. Die langen Haare und die schrillen Kostüme, die die Band jahrelang kennzeichneten, gehören plötzlich der Vergangenheit an. Zum ersten Mal setzen sie bei Musikaufnahmen auch Synthesizer ein. Mit ihrem neuen Stil verzichten sie weitestgehend auf den traditionellen Rock-Sound und kreieren stattdessen einen Mix aus Funk und Pop. Mit Singles wie „Another One Bites the Dust“ oder der David Bowie-Kooperation „Under Pressure“ sind sie zwar anfangs noch erfolgreich, langfristig können sie mit ihrer neuen musikalischen Ausrichtung bei den Fans aber nicht punkten. Infolgedessen wird das disco- und funkorientierte Album „Hot Space“ zu einem der kommerziellen schwächsten Alben von Queen. Nach diesem Misserfolg besinnt sich die Band wieder auf ihre Wurzeln. Auf ihrem nächsten Album „The Works“ schlagen sie gekonnt eine Brücke zwischen klassischem Hardrock und modernem Pop und erobern so wieder die Spitzen der weltweiten Charts.

Freddie Mercurys Tod.

1991 nimmt die Erfolgsgeschichte von Queen eine tragische Wendung. Wenige Monate nach dem Erfolgsalbum „Innuendo“, welches mit „The Show Must Go On“ einen der berühmtesten Queen-Songs enthält, unterrichtet Freddie Mercury die Öffentlichkeit über seine AIDS-Erkrankung. Nur einen Tag später verstirbt der Sänger an einer Lungenentzündung und hinterlässt ein schwarzes Loch in der Musikwelt. Zu seinen Gedenken organisieren die übrigen Bandmitglieder im Londoner Wembley Stadion das Freddie Mercury Tribute Concert. Internationale Stars wie Elton John, die Guns’N Roses und George Michael geben sich die Ehre und performen ihre Lieblingssongs von Queen. Trotz Mercurys Tod bleibt das Kapitel Queen weiterhin offen. So entstehen über die Jahre neue Alben, das Queen-Musical „We will Rock You“ wird geboren und Brian May und Roger Taylor gehen mit den Sängern Paul Rodgers und später Adam Lambert auf Tour.

Queen: Die unbestrittenen Champions der musikalischen Vielfalt.

Queens musikalisches Erbe.

Mt ihrer stilistischen Bandbreite haben sich Queen für immer in der Musikgeschichte verewigt. Sie prägten nicht nur die Entwicklung der Rockmusik wesentlich mit, sondern beeinflussten mit ihrer musikalischen Vielfalt auch Musiker und Bands aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Zahlreiche ihrer Songs wurden daher über die Jahre von anderen Musikgrößen gecovert und gesampelt. Auf Technics TRACKS können Sie jetzt in den musikalischen Fußstapfen der legendären Band aus London wandern. Ob Rock ’n‘ Roll mit „Crazy Little Thing Called Love“, Pop mit „A Kind of Magic“ oder Gospel mit „Somebody to Love“ – erleben Sie Queens musikalische Bandbreite in hochauflösender und verlustfreier Audioqualität.

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