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Objektiv: Ohne Blende funktioniert es nicht.

Was Sie über dieses Gestaltungsmittel in der Fotografie wissen sollten.

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Die Blende im Objektiv bestimmt den Gestaltungsspielraum beim Fotografieren. Sie regelt wie viel Licht auf den Bildsensor der Kamera fällt. Mit einer Wechselobjektivkamera, z.B. aus unserer LUMIX S Reihe und der LUMIX G Reihe, haben Sie eine große Auswahl an Objektiven mit jeweils unterschiedlichen Blendengrößen. Um das richtige Objektiv für die eigenen Ansprüche zu finden, sollten Sie aber wissen, welchen Einfluss genau die Blende auf das Ergebnis der Fotos hat. Hier erfahren Sie es.

Die Blende im Objektiv funktioniert wie die Pupillen Ihrer Augen.

Die Blende ist eine mechanische Vorrichtung im Objektiv, über die sich die Weite der Objektivöffnung regeln lässt. Ein Verschluss aus mehreren Lamellen verkleinert beziehungsweise vergrößert die Öffnung. Dadurch dringt entweder mehr oder weniger Licht auf den Bildsensor der Kamera. Im Prinzip funktioniert eine Blende wie die Pupillen unserer Augen: Je weniger Licht vorhanden ist, desto weiter muss sich die Blende am Objektiv öffnen, damit die Kamera etwas erkennt.

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Die Öffnung der Blende im Objektiv bestimmt die Schärfentiefe eines Fotos.

In der Bezeichnung eines Objektivs findet sich immer eine Kennzahl, die die Lichtstärke angibt und damit auch wie weit sich die Blende öffnen lässt (zum Beispiel „F1.4“). Einsteiger sollten sich nicht verwirren lassen, denn eine kleine Blendenzahl steht für eine große Blendenöffnung und umgekehrt. Je größer die Blendenöffnung ist (kleine Zahl), desto geringer fällt die Schärfentiefe aus. Je weniger die Blende hingegen geöffnet ist (große Zahl), um so größer ist der Bereich, der scharf abgebildet wird.

Objektive mit großer Blendenöffnung sind besonders lichtstark, wie das LEICA DG SUMMILUX 12mm / F1.4 ASPH. Mit einer Lichtstärke von F1.4 hebt es die Motive durch Unschärfe zum Beispiel im Hintergrund hervor und erzielt auch unter schwierigen Lichtverhältnissen gute Ergebnisse. Das Weitwinkelobjektiv LUMIX G VARIO 7-14 mm / F4.0 ASPH erzeugt bei einer Blendenöffnung von F4.0 mehr Schärfentiefe. Möchte man den Vorder- als auch Hintergrund gleichmäßig scharf abbilden, sollte man Objektive mit einer Lichtstärke zwischen F8.0 und F11.0 verwenden.

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Die Blendenöffnung steht im Verhältnis zur Brennweite.

Das „F“ vor der Kennzahl für die Lichtstärke steht für „focal length“ oder „focus“ und bezeichnet die Brennweite. Die Blendenöffnung steht also im Verhältnis zur Brennweite. Nimmt man die Maße für die Brennweite eines Objektivs und teilt diese durch die Kennzahl, erhält man den maximalen Durchmesser der geöffneten Blende. Bei einem 50 mm-Objektiv mit einer Lichtstärke von F2 beträgt die Öffnung der Blende also 25 mm.

Die Blende ist das wichtigste Gestaltungsmittel der Fotografie.

Die Weite der Blendenöffnung gestaltet das Ergebnis Ihrer Aufnahmen. Mit lichtstarken Objektiven, die eine große Öffnung haben, kann man gut freistellen. Objektive, deren Blende weniger offen ist, erlauben eher durchgängig scharfe Bilder. Das Wissen um die Blende trägt entscheidend zur Wahl eines Objektivs bei. Der Umsetzung toller Foto-Ideen steht damit nichts im Wege. Tipp: Mit unserer Auswahlhilfe finden Sie das passende Objektiv für die eigenen Ansprüche.