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Süß wie „Wall-E“: Smarter Panasonic Roboter vorgestellt.

Roboter oder Ei – was war zuerst?

Panasonic Roboter

Zu den nettesten Überraschungen der diesjährigen CES in Las Vegas zählt ein brandneuer Panasonic Roboter. Verblüffend ist schon das Äußere: Weit entfernt von den mächtigen Montagearmen der Industriehallen oder den martialischen Transportläufern aus den US-Labors wirkt der kleine „Companion“ (Begleiter) auf den ersten Blick eher wie ein Küchengerät – etwa ein Brotbackautomat oder Slow Juicer. Knuffig, finden Sie nicht?

Nimmt der eiförmige weiße Robofreund allerdings die Arbeit auf und hebt seinen runden schirmartigen Kopf mit dem Linsenauge und der nasenartigen Projektorscheibe, dann wird man sofort an ein ganzes Sci-Fi-Genre süßer Roboter erinnert. Wie „Wall-E“ und seine Freunde kann der neue Panasonic Roboter nicht nur nützliche Hilfsdienste leisten, sondern mit den Menschen per natürlicher Sprache kommunizieren.

Der putzige Kerl holt sich Infos aus der Cloud.

Die dazu nötige künstliche Intelligenz und Datenverarbeitungskapazität trägt der Kleine mit der freundlichen Stimme nur zum Teil mit sich herum. In seinem Innern finden sich neben Mikrofon, Lautsprecher, Kamera, Sensoren, HD-Videoprojektor und einem Akku für rund sechs Stunden auch ein „Elektronengehirn“ in Form eines Prozessors. Zusätzliche Informationen holt sich der putzige Kerl aus der Cloud, die er über eine drahtlose Internetverbindung erreicht.

Panasonic Roboter

Panasonic Roboter: Wann kann man den „Companion“ kaufen?

Durch seine Sprachfähigkeit und seinen Projektor soll der Kleine zum Beispiel pädagogische Hilfsaufgaben erfüllen – etwa einen Lehrfilm abspielen oder Bilder und Texte projizieren. Auch könnten Assistenten seiner Art in Zukunft Anweisungen für andere Haushaltsgeräte aufnehmen und weitergeben, ohne dass der Mensch dazu Buchstaben oder Apps antippen muss. Vor allem aber wird er, neben allen ernsthaften Tätigkeiten, den Mitbewohnern seines Lebensraums als Robo-Haustier oder kleiner Freund die Zeit vertreiben.

In genau seiner jetzigen Form könne Sie den Panasonic Roboter wahrscheinlich nie kaufen, weil er ausdrücklich als Testmodell für eine neue Generation von Haushaltsrobotern vorgestellt wurde. Oder wie es Takahiro Iijima, Chef des nordamerikanischen Büros für Design-Strategie bei Panasonic, ausdrückt: „Dies ist Panasonics neueste Vorstellung von Netzwerkdiensten in einem freundlichen Äußeren.“