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Seit 80 Jahren das Fenster zu Welt.

Wie Panasonic im Jahre 1952 den ersten Fernseher mit eckigem Bildschirm erfand.

Vor ziemlich genau 80 Jahren wurde das erste Fernsehsignal ausgestrahlt. Die Qualität war mehr als bescheiden, konnte es doch kaum mehr als einen Strich oder einfache Buchstaben darstellen. Dazu hatte das Konzept Fernsehen noch einen weiteren schweren Geburtsfehler: Es gab keine Empfangsgeräte für das eigene Wohnzimmer. Wer ein Fernsehsignal sehen wollte, musste zu den Rundfunkanstalten selbst gehen.

Fast 20 Jahre später war das Kernproblem noch immer nicht gelöst: Der Fernseher war zwar schon erfunden, aber noch eine kleine dunkle und runde Röhre. Das änderte sich mit der Vorstellung des ersten Fernsehers von Matsushita 1952.

Der 17K-531 TV war selbst zwar auch experimentelle Technologie, von der noch nicht klar war, welchen Weg sie nehmen würde. Ein bei Matsushita eilig zusammengestelltes Entwicklerteam entschied sich, auf Röhren zu setzen und statt des bis dahin runden Bildschirms eine rechteckige Form zu erschaffen. Andere Hersteller hatten bis dahin sogar mit rotierenden Scheiben experimentiert. So gelang es, rechtzeitig zum Beginn der Fernsehausstrahlung in Japan im Jahr 1953 einen serienreifen Röhrenfernseher in den Handel zu bringen. Die Röhre wurde erst vor kurzem von der Digitaltechnik ersetzt, aber die eckige Form des Bildschirms ist bis heute bei allen Herstellern Standard.

Das einzige was sich nicht geändert hat, ist die Form.

Was damals unter der Marke “National” vertrieben wurde, heißt heute Panasonic. Und dass unsere Entwickler und Ingenieure in diesen mehr als sechs Jahrzehnten viel dazu gelernt haben, können Sie an unseren aktuellen Modellen sehen: hier

Inflation eingerechnet kostete der 17K-531 TV bei seinem Erscheinen ca. 83.000 Euro.