Fortschritt

Spatenstich: In der Smart City Berlin wird die Zukunft erforscht.

Welche Technologien bieten Menschen ein besseres Leben?

Smart City Berlin

Heute beginnt die Reise in die Zukunft! Denn mit dem heutigen Spatenstich zum Smart City Projekt: Future Living Berlin entstehen im Berliner Stadtteil Adlershof 69 Smart Home-Apartments, die wir als größter Partner mit neuester Technik ausstatten. Ziel ist es, ein komfortables, vernetztes und gleichzeitig umweltfreundliches Wohnen zu realisieren. Denn die Zukunft bringt viele Herausforderungen mit sich: Themen wie demographischer Wandel, nachhaltige Energieversorgung und soziale Integration erfordern technologische und städtebauliche Lösungsansätze, die wir für Sie schon heute in der Smart City Berlin entwickeln.

Die Gesellschaft wird proportional abgebildet.

Die zukünftigen Bewohner bei „Future Living Berlin“ sind dabei ein Abbild der heutigen Gesellschaft – vom jungen Manager über mehrköpfige Familien bis hin zu pflegebedürftigen Senioren. Zusätzlich wird es 19 sogenannte „Boarding House Studios“ mit unterschiedlichen Smart Home-Szenarien zum Ausprobieren geben. Das Ziel ist es, Erfahrungen über das Zusammenspiel von innovativer Technologie, smarten Konzepten und den verschiedenen Menschen und ihren Bedürfnissen zu sammeln.

Modernste Technik: Sichtbar und unsichtbar – aber immer smart.

Smart City Berlin

Christian Sokcevic, Managing Director von Panasonic Deutschland, Österreich, Schweiz und den Niederlanden, erläutert: „Das Projekt Future Living Berlin wird zukünftig auf eine Vielzahl von Technologien aus den unterschiedlichsten Bereichen von Panasonic zurückgreifen.“ Konkret bedeutet dies, dass die Dächer des Quartiers mit HIT-Solarzellen ausgestattet werden, innovative Batterie-Speicherlösungen zum Einsatz kommen und Panasonic mit Aquarea-Wärmepumpen die Technik zum umweltfreundlichen Heizen, Kühlen und Lüften liefert. Die Häuser bleiben im Winter warm und im Sommer kühlen die Pumpen die Gebäude klimafreundlich auf angenehme Temperaturen herunter.

Wir sammeln unmittelbares Feedback von den Bewohnern. So sehen wir, welche Technologien sich in der Praxis bewähren.

Eine Vielzahl von Technologien spielt zusammen, um das smarte Ganze zu ermöglichen. Von der Energieerzeugung durch unsere Solarzellen – und deren Speicherung in von uns hergestellten Batterien – bis hin zu Gebäudeinfrastruktur- und Assisted-Living-Technologien liefern wir bei der Smart City Berlin zahlreiche Produkte, die im Vorder- und Hintergrund zum großen, smarten Ganzen beitragen.

Future Living Berlin: Steter Energie- und Wärmekreislauf.

Der Strom- und Wärmefluss steht beim Wohnprojekt besonders im Fokus: Das System bringt Energie und Wärme immer genau dort hin, wo sie gerade benötigt wird – unabhängig von der Quelle. Beispielsweise kann der Strom, der von den Photovoltaikanlagen stammt und den gesamten Campus und das Car-Sharing-System mit sauberer Energie versorgt, über Ladestationen wieder ins Kreislaufsystem geleitet werden.

Nun fragen Sie sich: Was hat Panasonic mit all diesen Technologien zu tun? Christian Sokcevic: „Wir werden in Deutschland eigentlich zunächst als Hersteller von Unterhaltungselektronik wahrgenommen, dabei ist das nur ein Standbein des Panasonic Konzerns. Unsere Stärke ist es, über die Grenzen eines Produktbereichs hinaus zu denken und unser Wissen zwischen unterschiedlichen Forschungsfeldern sinnvoll zu vernetzen. Genau das tun wir in Berlin Adlershof und international in einer ganzen Reihe von Smart City Projekten. Das Ziel: Heute verstehen, welche Technologien und Dienstleistungen wir morgen benötigen werden.“

Zukunftstechnologien in der Smart City Berlin, Tokio, Yokohama, Denver und Lyon.

Die Smart Town Fujisawa, die auf einem ehemaligen Panasonic Werksgelände errichtet wurde, ist unser Leuchtturmprojekt in Sachen „Smart Living“. Hierbei handelt es sich um einen gesamten smarten Stadtteil, der heute schon von über 250 Familien bewohnt wird. Mit der Entwicklung des Projekts haben wir zusammen mit verschiedenen Partnern in Japan die Erfahrung gesammelt, die uns nun in der deutschen Hauptstadt hilft. Bis 2018 wird das Projekt in der Nähe von Tokio fertiggestellt sein. Weiterhin unterstützen wir parallel Smart Projekte in Tsunashima, Denver und Lyon, um unsere Kompetenzen im intelligenten und vernetzten Städtebau nachhaltig zu erweitern.