Fortschritt

SmartHome: Mehr Komfort und gesünder leben in den eigenen vier Wänden.

Die Wonder Life-Box 2020 zeigt, wie wir in fünf Jahren in und mit dem SmartHome leben werden.

Stichwort SmartHome.  Das Thema steckt bei uns noch in den Kinderschuhen. Die Vorreiter schalten per Smartphone zuhause Licht an und aus, regeln von unterwegs die Temperatur der Heizung oder überprüfen per App die Alarmanlage.

Wie ein smartes Heim tatsächlich aussehen könnte, zeigt Panasonics Wonder Life-Box 2020 schon heute. Der Prototyp einer privaten Wohnung steht zur öffentlichen Begehung auf 400 Quadratmetern im Showroom des Panasonic Centers in Tokio. „Willkommen zuhause Herr Schröder“, begrüßt der digitale Butler den Bewohner, als dieser sein Gesicht in die Kamera neben der Eingangstür hält. Über Gesichtserkennung oder Fingerabdruck werden wir uns Zugang zu unseren Wohnräumen verschaffen. Die verlegte Handtasche oder der verlorene Schlüssel verlieren ihren Schrecken. Auch für Kinder und ältere Menschen ist es einfacher, mit biometrischen Merkmalen die Tür zu öffnen, statt einen Schlüssel griffbereit zu haben. Auf der anderen Seite der Tür profitieren gehbehinderte oder kranken Menschen, denn sie müssen nicht mehr zum Öffnen der Tür aufstehen.

Kein Warten auf den Paketboten

Für den Paketboten muss man zukünftig sowieso nicht mehr zur Tür – egal ob man gerade zuhause oder unterwegs ist. Via Panasonic-Cloud erhält der Paketdienst einen Code, mit dem der Bote ein Schließfach an der Außenwand öffnet. Darin deponiert er die Sendung, der Empfänger muss nicht mehr zum Nachbarn oder gar in einer Filiale zur Abholung anstehen. Die Panasonic-Ingenieure haben das Schließfach sogar mit einer Kühlung versehen. Somit bleiben gelieferte Lebensmittel frisch. Das Steak wartet gut temperiert auf seine Entnahme am Abend, wenn die Schröders von der Arbeit heimkehren.

Wie er das Steak zubereiten soll, weiß Hausherr Schröder. Doch was er aus den Süßkartoffeln und den Maiskolben machen soll, die noch im Gemüsefach liegen, da ist er ein etwas ratlos. „James, such mir Rezepte für Süßkartoffeln und Maiskolben“, sagt Bernd Schröder laut, während er das Fleisch am Küchentisch auspackt. Auf den Bildschirmen in der Arbeitsplatte erscheinen Fotos und Rezepte mit den Zutaten. Ein gut temperierter Rotwein steht auch noch im Weinschrank, dem perfekten Abendessen zu zweit steht nichts mehr im Weg. Leise Musik aus dem kabellosen Boxen, auf dem großen Monitor erscheinen Bilder aus dem letzten Urlaub.

Sport weiterhin selber machen

Leider liegt das Abendessen dem Ehepaar Schröder schwer im Magen. Der Millimeterwellenradar in der Schlafzimmerdecke zeichnet in der Nacht einen unruhigen Schlaf auf. Auch die zusätzliche Luftzufuhr im Schlafzimmer lässt die beiden nicht tiefer einschlafen. Am nächsten morgen werden beide sanft über die Lichtsteuerung geweckt. Während Frau Schröder einen prüfenden Blick in den Badezimmerspiegel wirft, analysiert die Technik dahinter ihren Hautzustand. Der Lifestyle Concierge, wie Panasonic die Intelligenz im Hintergrund nennt, blendet Schminktipps im Spiegel ein. Den Tipp, wie sie ihre müden Augen am besten kaschiert, wird sie gleich mal ausprobieren. Sie wendet sich zum Spiegel neben ihrem Schrank. Mit Gesten verändert sie die Farbe ihrer Bluse. Bei einem kräftigen Rot stoppt sie, heute braucht ihr Outfit knallige Farben, dazu noch eine große Kette. Fertig. Während sie sich ansteht, steht ihr Mann noch auf der Bodenwaage vor dem Spiegel. Sie analysiert neben seinem Gewicht auch den Körperfettanteil sowie seine Pulsfrequenz. Aus dem Wissen um Alter und Geschlecht, blendet der Spiegel Gesundheitstipps ein. Zum Sport wollte Herr Schröder schon längst mal wieder, aber den Gang ins Fitnessstudio kann ihm auch die Wonder Life-Box nicht abnehmen.

Das Schlafzimmer überwacht den Schlafrythmus. Der Spiegel analysiert die Haut. Der Schrank gibt Modetipps. Ganz schön smart.