Verantwortung

Photovoltaik bringt Licht nach Myanmar.

Mit einfacher Technik abgelegene Gebiete elektrifizieren.

Myanmar

Die Probleme von kleinen Gemeinden, die nicht ans Stromnetz angeschlossen sind, können wir uns in Europa kaum noch vorstellen. Schon gar nicht, wenn diese im fernen Myanmar liegen, wo so simple Dinge wie elektrisches Licht vor lebensgefährlichen Schlangenbissen schützen können.

Schlangenbisse sind in Myanmar eine ständige Gefahr.

In Teilen von Myanmar sind giftige Schlangen wie Vipern oder Cobras weit verbreitet und verursachen jedes Jahr 15.000 Bisse bei denen bis zu 300 Menschen ihr Leben verlieren. Um den Menschen vor Ort zu helfen, braucht es eine konstante Stromversorgung, mit der sich eine Straßenbeleuchtung betreiben lässt und man die Kühlung der Vorräte an Antiserum sicherstellen kann.

Eine „Power Supply Station“ ist die einfache Lösung.

Wie schon bei Projekten in anderen Regionen Asiens bewiesen, ist die Kombination von leistungsstarken Akkus und robusten Photovoltaik Anlagen perfekt, um die Lebensqualität der Menschen in abgelegenen Gegenden deutlich zu erhöhen. Mit der Installation des „Power Supply Station“ Containers ist es den Dorfbewohnern vor Ort nun möglich, ihre Straßen in den Abendstunden zu beleuchten und das verfügbare Gegengift in Kühlschränken den Anforderungen entsprechend aufzubewahren. Das klingt für uns erst einmal nicht spektakulär. Aber für die Dorfbewohner beginnt damit eine neue Zeit. Eine Zeit in der für Erwachsene und Kinder mehr Sicherheit herrscht.

Elektrizität ermöglicht auch bessere Bildung.

Die beste Hilfe ist immer Hilfe zur Selbsthilfe. Dank der autarken Stromversorgung abseits des Leitungsnetzes können die Dorfbewohner nun auch Gemeinschaftsgebäude beleuchten und im Dunkeln nutzen. Zum Beispiel für Feste, aber auch für schulische Angebote und Weiterbildung. Das macht die Gemeinschaft stärker und gibt zukünftigen Generationen das Rüstzeug, um die Probleme vor Ort mit eigenem Know-how anzugehen.

Technologie und der Wille etwas zu verändern.

Initiator dieser Hilfsaktion für Myanmar ist die thailändische MFL Foundation, die mit finanzieller Unterstützung der Mitsui Gruppe und unserem technischen Know-how dieses Projekt zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität erfolgreich umgesetzt hat.

Zufriedene Gesichter sind für unsere Ingenieure die größte Belohnung. Und deswegen sind sie auch bereits auf dem Weg in die nächste abgelegene Region. Auf zum nächsten Projekt.