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Lichtverschmutzung: Panasonic arbeitet an der Problemlösung.

So soll der Sternenhimmel in Städten wieder sichtbar werden.

Lichtverschmutzung
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In Städten ist es oft eine Herausforderung, Sterne am Nachthimmel zu erblicken. Vielleicht haben Sie auch schon suchend in den Himmel geblickt und kaum noch Sterne sehen können. Das liegt an der so genannten Lichtverschmutzung. Die Lichter der Stadt überstrahlen die Sterne und der Himmel erscheint dann in einem simplen Schwarz. Das ist zum Beispiel auch schlecht, wenn Sie Sterne fotografieren wollen. Sanfte Beleuchtung soll hier Abhilfe schaffen. Mit dieser können Städte eine „Star Town“-Zertifizierung erhalten und sich offiziell als „Dark Sky Place“ betiteln. Was genau dahinter steckt und wie Panasonic involviert ist, erfahren Sie hier.

Der Sternenhimmel soll zurückkehren.

Die Stadt Bisei in der Präfektur Okayama ist berühmt als Japans erster „Sternenhimmel“-Ort. Die Stadt bemüht sich derzeit nämlich darum, von der International Dark Sky Association (IDA) als „Dark Sky Place“ zertifiziert zu werden. Diese Zertifizierung erfordert jedoch eine Umstellung von der bestehenden Stadtbeleuchtung auf eine Beleuchtung, die den strengen Kriterien dieser Vereinigung entspricht. Panasonic unterstützt diese Bemühungen mit der Entwicklung von Sicherheits- und Straßenbeleuchtungen. Mit Erfolg: Im Januar 2020 war Panasonic der erste japanische Hersteller, der eine solche Zertifizierung erhielt.

Der Lichtverschmutzung entgegenwirken.

Lichtverschmutzung

Konventionelle Beleuchtung (links) und neue Beleuchtung (rechts).

Was aber unterschiedet dieses neue Licht von bisher genutzten Laternen und Co.? Voraussetzung dafür, dass der Sternenhimmel wieder sichtbar wird, sind Glühbirnen mit einer Farbtemperatur von unter 3000 Kelvin (K) sowie eine LED-Sicherheitsbeleuchtung, bei der kein Licht nach oben entweicht. Hier hat die Panasonic Life Solutions Company bei der Entwicklung der Sicherheitsbeleuchtung umfassend mitgearbeitet.

Für das „Dark Sky Community“-Zertifikat müssen genau die Orte in einer Stadt „gedimmt“ werden, wo auch Menschen leben. So zählen beispielsweise Parkgebiete, die von der Natur umgeben und weit weg von menschlichen Behausungen sind, nicht dazu.

Kyota Mukunoki von der Panasonic Life Solutions Company erklärt: „Wir trieben die Entwicklung passender Lichtsysteme durch viele Versuche voran. Die größte Herausforderung bestand darin, dass wir den Lichtaustritt nach oben begrenzen. Wir setzten Jalousielamellen ein und stellten dann schnell fest, in welchem Winkel wir sie idealerweise anbringen können. Wir waren sehr motiviert und haben hier ein Produkt im Wesentlichen von Grund auf neu entworfen.“

Panasonic entwickelt Technologie gegen Lichtverschmutzung.

Lichtverschmutzung

All die Mühe hat sich gelohnt: Die von Panasonic entwickelte, zertifizierte Außenbeleuchtung basiert auf langjährigem Know-how. Die daraus resultierende Spezialbeleuchtung erfüllt die Kriterien für null Lichtaustritt nach oben und eine Farbtemperatur unter 3000K. Professor Ochi von der IDA lobte das fertige Produkt in den höchsten Tönen: „Wir können es horizontal installieren und es blockiert vollständig den ungewollten Lichtaustritt nach oben.“

Weitere Städte zeigen Interesse.

Panasonic entwickelte seine „Dark Sky Friendly Lighting“ (IDA-zertifizierte Sicherheitsbeleuchtung) als Antwort auf die Anfrage der Stadt Bisei. Im November 2020 hat dann der Bezirk Minamirokuroshi in Ono City, in der Präfektur Fukui, die Beleuchtung testweise installiert. Auch hier bestätigte sich, dass es keinen Lichtaustritt nach oben gibt. Nun ist geplant, die Anwohner nach ihrer Meinung zu fragen. Dann wird entschieden, ob weitere Lampen installiert werden. Panasonic hofft, dass sein „Dark Sky Friendly Lighting“ als das Licht dienen kann, das den Sternenhimmel in ganz Japan und später auch weltweit wieder sichtbar macht.