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Jahrtausendwende: Neue Herausforderungen und Chancen für Panasonic.

Der Weg durch das 21. Jahrhundert.

Um die Jahrtausendwende herum beschleunigte sich alles: Die fortschreitende Digitalisierung veränderte die Wirtschaft und das alltägliche Leben von Grund auf. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, mussten sich Unternehmen an die neue Geschwindigkeit anpassen. In der Elektronikindustrie fanden Fusionen und Übernahmen statt, die Konzern- und Ländergrenzen überschritten. Erfahren Sie hier, wie Panasonic sich den neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellte.

Die Jahrtausendwende bringt eine neue Vision.

Jahrtausendwende

Das Management von Panasonic stellte sich kurz nach der Jahrtausendwende eine wichtige Frage: Auf welche Weise kann das Traditionsunternehmen angesichts der neuen Entwicklungen auch weiterhin einen Beitrag zur Gesellschaft leisten? Eine Antwort darauf gab Kunio Nakamura. Im Juni des Jahres 2000 ersetzte er seinen Vorgänger Morishita als Präsident. Nakamura präsentierte sogleich seine Vision für das 21. Jahrhundert: Sein Plan verfolgte das Prinzip des „Zerlegens und Kreierens“. Die Struktur des Unternehmens sollte grundlegend umgestaltet werden. Auf diese Weise sollte Panasonic sich voll und ganz in einen „Superhersteller“ verwandeln.

Ausbau des Markenwertes: Panasonic als globale Marke.

Jahrtausendwende

Das Unternehmen entschied sich im Jahr 2003 dafür, den Namen Panasonic fortan weltweit als einheitliche Marke zu verwenden. In diesem Rahmen einigte man sich auch auf den globalen Markenslogan Panasonic – ideas for life. Die Marke hatte sich vor allem in Europa und den USA einen Ruf für „hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit“ erarbeitet. Zudem galt sie als „fortschrittlich und innovativ“. So festigte sich Panasonic als globale Marke und der Markenwert konnte in allen Märkten der Welt weiter ausgebaut werden. Damit einher ging unter anderem die Namensänderung der Produkte, die man in Südostasien, China und dem Mittleren Osten unter dem Markennamen National vermarktet hatte.

Schließlich sollte auch der Name des Unternehmens selbst vereinheitlicht werden. 2008, im 90. Jahr seit der Gründung von Matsushita Electric Industrial, wurde das Unternehmen einheitlich in „Panasonic Corporation“ umbenannt. Durch diesen Schritt entfiel der Name „Matsushita“, der seit der Gründung im Jahr 1918 fast ein Jahrhundert lang bestanden hatte. Fumio Ohtsubo, der seit 2006 das Amt des Firmenpräsidenten bekleidete, betonte jedoch, dass die Führungsphilosophie des Gründers Konosuke Matsushita auch im neuen Jahrtausend weiterhin unermüdlich von allen Mitarbeitern geteilt und praktiziert werden soll.

„Wir werden die Macht der Marke Panasonic auf der globalen Bühne stetig stärken, indem wir alle Aktivitäten der Mitarbeiter der Panasonic-Gruppe und alle Früchte unter dem Namen Panasonic zusammenführen.“

Schon kurz nach der Jahrtausendwende hatte Panasonic weitere Anteile an Matsushita Electric Works und weiterer Tochterunternehmen erworben. Alle diese Unternehmen stammten vom Managementprinzip des Gründers Konosuke Matsushita ab. Dennoch verfolgte jedes einzelne eine unabhängige Strategie. Nun sollten sie ihre jeweiligen Stärken verbinden. So schloss Panasonic im September die Unternehmen zusammen, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts entschlossen begegnen zu können.

Neue Anlagen für den Bau von dünnen und großen Displays.

Im September 2005 nahm die weltweit größte Plasma Display Panel (PDP)-Anlage in der japanischen Stadt Amagasaki den Betrieb auf. Es folgten weitere Anlagen und der Umfang der Panel-Produktion stieg rasant an. Bis 2009 waren insgesamt fünf Werke in Betrieb. Diesem rasanten Ausbau der Fertigung ging die Veröffentlichung des neuen TV-Modells „VIERA“ vorweg, der das Zeitalter der Flachbildfernseher einleitete.

Im Januar 2008 wurde die neueste Panel-Technologie auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt. Eine nie da gewesenen Beleuchtungsstärke und besonders flache Bildschirme sorgten für erstaunte Blicke bei den Besuchern. Das Ziel war eindeutig: In den kommenden Jahren sollten immer dünnere und größere Displays mit energiesparenden Funktionen und hoher Bildqualität entstehen – heute schon eine Selbstverständlichkeit.

Panasonic wird zum „Superhersteller“.

Als er die Rolle des Firmenpräsidenten übernahm, erklärte Ohtsubo, dass sich Panasonic schon bald zu den Unternehmen zählen wird, die globale Spitzenleistung erbringen. Um sich in die Riege der Superhersteller einzureihen, rückte das Unternehmen die Kunst der Fertigung in den Mittelpunkt. Ohtsubos Maßgabe war dabei das, womit Panasonic die Menschen seit jeher überzeugte: Die Herstellung von guten und starken Produkten.