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DVB-S Fernsehen: Was steckt hinter dem Empfang via Satellit?

So richten Sie Satellitenfernsehen richtig ein.

DVB-S2 Fernsehen

Heute können Sie digitales Fernsehen und auch Radioprogramme über verschiedene Wege empfangen: Terrestrik, Streaming, Kabel und Satellit sind hier die Stichpunkte. Die Variante über Satellit mit dem Kürzel DVB-S und ihre Erweiterung, das DVB-S2 Fernsehen, wollen wir Ihnen heute gerne genauer vorstellen.

Die Abkürzung DVB-S steht für Digital-Video-Broadcasting-Satellite.

DVB-S2 Fernsehen

Egal wo Ihr Fernseher steht: Satellitenfernsehen ist für Sie eine lohnende Art, Fernseh- und Radioinhalte zu konsumieren, denn die Kanalvielfalt ist enorm. Sie können mehr als 1.500 Programme empfangen, davon 300 Fernsehprogramme und 170 Radiosender unverschlüsselt. Dieser frei empfangbare Mix umfasst deutsche und internationale Programme. Warum sich Satellitenfernsehen auch besonders lohnt: Im Gegensatz zum kostenpflichtigen Kabelanschluss haben Sie bei DVB-S bzw. DVB-S2 keine monatlichen Gebühren.

DVB-S2 Fernsehen erklärt.

Die 2 als Zusatz beim DVB-S2 Fernsehen markiert eine Weiterentwicklung der DVB-S Technik, die eine wesentliche Verbesserung zum Vorgänger darstellt. DVB-S2 ist seit einigen Jahren am Markt vertreten. Hier profitieren Sie von einer qualitativ besseren Übertragung der Signale. Das klappt durch die Verwendung verbesserter Kodierungs-, Modulations- und Fehlerkorrekturverfahren. Infolgedessen wird die Datenrate um bis zu 30 Prozent gesteigert.

Grundsätzlich sollten Sie beim Neukauf von Fernsehern und Receivern auf die zweite Generation setzen. Diese wird auf lange Sicht das reine DVB-S ablösen.

Das Bild von DVB-S2 erscheint schneller und klarer auf Ihrem Fernseher. Für Sie als Anwender ist auch wichtig zu wissen, dass das Erweitern auf DVB-S2 keine Montage einer neuen Schüssel voraussetzt – lediglich die Endgeräte müssen den neueren Standard nutzen können.

So empfangen Sie hochauflösendes Fernsehen über Satellit.

ARD, ZDF und diverse weitere öffentlich-rechtliche Kanäle übertragen ihr Programm unverschlüsselt über Satellit in HD-Qualität. Dies finanziert sich aus den Rundfunkgebühren, die jeder Haushalt zahlt. Bei den Privatsendern sieht es anders aus: Wenn Sie deren Programme in HD-Qualität sehen wollen, brauchen Sie eine so genannte HD+ Karte. Verbunden damit ist eine jährliche Gebühr von 50 Euro. Wollen Sie dies nicht, können Sie die Privatsender aber auch in normaler SD-Qualität sehen.

Tutorial für TVs mit Empfang über DVB-S(2).

Wenn Sie sich für einen neuen Panasonic TV entschieden haben und über DVB-S(2) das Programm empfangen möchten, legen wir Ihnen das Tutorial mit Mike Bolatzky ans Herz. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihren neuen Fernseher einrichten.